LOOCK Galerie
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13. September 2014 - 11. Oktober 2014




 

Loock Galerie freut sich, neue Arbeiten von Callum Innes in Berlin zu präsentieren.

 

Die Ausstellung konzentriert sich auf neue Malereien aus der Serie „Exposed Paintings“ und neue Aquarelle aus diesem Jahr.

 

In den abstrakten Bildern von Callum Innes offenbart sich eine transzendente Körperlichkeit, die sein Interesse an der Fragilität menschlicher Existenz widerspiegelt. Sein Malprozess schließt diese Idee vom Werden und Vergehen ein, indem er die Flächen des Bildes mit Farbe füllt, um sie anschließend partiell wieder frei zu waschen.

Vertikale und horizontale Linien, die Abstraktion und das „Auswaschen“ der bereits aufgetragenen Farben sind charakteristisch für Innes. Dabei stellt das Auswaschen eine Möglichkeit für ihn dar, die menschliche Präsenz und das Spiel mit dem Licht im Bild zu erhalten, ohne dass sie von einer Figur dargestellt werden. Den Zusammenhang zwischen Figuration und Abstraktion beschreibt er, wie folgt: “You look at the horizontal and you’ve got landscape. You look at the vertical and you’ve got figuration... I still see myself as being an inherently figurative artist, whether that figuration is to do with how I approach the making of a painting or ist physicality, how a painting reacts to you, what you bring to it.“

Auch in den Aquarellen geht es Innes um den emotionalen Aspekt der Farbe. Das Aquarellieren ist, ähnlich wie bei William Turner zu Beginn des 19. Jahrhunderts, eine Art Recherche - Projekt, bei dem es um die Entwicklung der Bildkonstruktion und Darstellung von Licht mittels Wasser und Farben in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen geht.

 

Callum Innes, geboren 1962 in Edinburgh, Schottland, lebt und arbeitet in Edinburgh. Er ist Träger des Jerwood Prize for Painting und war bereits 1995 für den  Turner Prize nominiert. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Einzelausstellungen im Museum of Contemporary Art, Sydney, der Fruitmarket Gallery, Edinburgh, im Kunstmuseum Bern, Schweiz und dem Irish Museum of Modern Art, Dublin gezeigt. Weltweit sind sie Teil öffentlicher Sammlungen; darunter dem Solomon R. Guggenheim Museum, New York, British Arts Council, London, Centre Pompidou, Paris, der Kunsthalle Zürich, Schweiz und der Tate Gallery, London.

Oktober 2013 bis März diesen Jahres zeigte er neue Arbeiten im Verbund der Sammlungspräsentation Malerei als Prozess im Neuen Museum Nürnberg und bis zum 2. November ist er in Generation in der National Gallery of Modern Art in Edinburgh zu sehen.